HEILIGES JAHR 2025: PILGER DER HOFFNUNG
Zur Geschichte und theologischen Bedeutung der Heiligen Jahre
Themenabend anlässlich der Eröffnung des Heiligen Jahres im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Die Idee der Heiligen Jahre geht auf Papst Bonifaz VIII. zurück, der für das Jahr 1300 ein besonderes, zunächst nur für die Römer gedachtes Pilgerjahr ausrief. Ursprünglich als Jahrhundertereignis gedacht, wurde es zunächst im Abstand von 50, dann 33 Jahren und schließlich 25 Jahren begangen. Biblisches Vorbild für ein Heiliges Jahr ist das sogenannte Jubeljahr aus dem Alten Testament (Levitikus 25), in dem die Schulden alle 50 Jahre erlassen wurden.
Thematisch steht das Jubiläum 2025 unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Wesentlich geht es darum sich gegenseitig Hoffnung zu schenken und gemeinsam neue Wege des Glaubens zu entdecken: „Spes non confundit“ – „Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“ (vgl. Röm 5,5).
Mit zwei Vorträgen werden die historische Entwicklung und liturgisch-rituelle Aspekte sowie die theologische Bedeutung der Heiligen Jahre für ein vertieftes Verständnis vorgestellt.
PROGRAMM
19.00 Uhr Begrüßung und Einführung
19.10 Uhr Dr. Rainer Florie, Augsburg:
"Für die Erhöhung des Glaubens und die Einheit der Völker“
Historische Entwicklung und liturgisch-rituelle Aspekte der römischen Jubeljahre
19.50 Uhr Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Augsburg:
Vergebung und Hoffnung. Pilgerschaft und Ablass im Heiligen Jahr
Diskussion
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
REFERENTEN
Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Universität Augsburg
Dr. Rainer Florie, Universität Augsburg
MODERATION
Dr. Robert Schmucker
KOSTEN
Eintritt 6,00 € / Schüler und Studierende frei