Karikaturenausstellung im Exerzitienhaus
Eine Karikaturenausstellung zum brisanten Thema der Umwelt- und Klimakrise ist ab Sonntag, 29. Juni bis Montag, 28. Juli im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen zu sehen. Bei der Schau werden Zeichnungen von Karikaturisten aus knapp 20 Ländern Ost- und Westeuropas und ihre Sichtweise auf das Thema gezeigt. Die Ausstellung wird bei einem Gottesdienst am 29. Juni um 11 Uhr eröffnet. Danach findet eine Einführung mit Stehempfang statt.
Ziel der Ausstellung ist es, die Umwelt- und Klimakrise aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und die Sicht der östlichen Nachbarländer neu kennenzulernen. Die Werke der Kunstschaffenden veranschaulichen dabei, wie unterschiedlich wirtschaftliche Realitäten, gesellschaftliche Prägungen, aber auch Wahrnehmungen und Ausdrucksformen in den jeweiligen Ländern aussehen. Gleichzeitig wird deutlich, wie die Sorge um das "gemeinsame Haus", wie Papst Franziskus die Erde in seiner Enzyklika "Laudato si" nennt, alle eint.
Die Schau wurde erstmals anlässlich der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion 2021 im Erzbistum Bamberg gezeigt und ist seitdem als Wanderausstellung in Deutschland und Europa unterwegs. Die Karikaturen wiederum sind Teil einer kleinen Wanderausstellung, die anlässlich des zehnten Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ im Bistum Augsburg geplant ist.
Verantwortlich für die Ausstellung zeichnet die Abteilung Weltkirche im Bistum Augsburg in Kooperation mit dem Diözesanrat der Katholiken sowie dem Exerzitienhaus Leitershofen.
Ebenfalls zum Thema „Schöpfung bewahren“ ist eine weitere Wanderausstellung ab Ende Juni in der Kirche St. Vitus in Ottmarshausen bei Neusäß zu sehen. Mit markanten Aussagen von Papst Franziskus sowie Bischof Bertram soll auf knapp zehn Plakaten deutlich werden, wie wichtig die Bewahrung der Schöpfung für die Kirche und das Christentum ist. Konzipiert wurde die Schau unter Mitwirkung des „Klimatreffs -Mensch und Zukunft“ der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf. Die Ausstellung, die ursprünglich auf Ideen des Diözesanrats fußt, wird anlässlich der Festmesse zum Patrozinium und dem anschließenden Pfarrfest am 29. Juni in der Vituskirche eröffnet und kann bis Ende Juli dort besichtigt werden.